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Kurze Leistungsanalyse der Testgrafikkarte


Praxistest:

Nach den ersten Eindrücken über unser Testmodell, machten wir uns gleich daran die Karte in unseren Test PC einzubauen. Das alles ging, wie nicht anders zu erwarten, schnell von der Hand und stellte kein Problem dar. Da der Zalman-Lüfter allerdings über einen 3 Pin-Stromstecker verfügt, der nicht auf den Anschluss auf dem PCB passt, hieß es erstmal, auch zwecks des Mangels eines kompatiblen Adapters, einen passenden Anschluss auf dem Mainboard zu finden.

Da das im Test verwendete Asus A8N-SLI leider nicht mit allzu vielen in Frage kommenden Anschlüssen gesegnet ist, mussten wir zum Test einen Gehäuselüfter abklemmen. Daher sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein, dass man vorab über einen passenden, unbesetzten Anschluss auf dem Mainboard verfügt oder zumindest einen kompatiblen 4 Pin auf 3 Pin Adapter (ca. 3 Euro) besitzt, um den Lüfter direkt ans Netzteil anzuschließen. Vielleicht könnte man sich auch bei Edelgrafikkarten.de dazu durchringen so etwas direkt der Packung beizulegen.

Auf den Einbau folgte beim Einschalten erst einmal der Schreck. Der Lüfter der Grafikkarte dreht sich nicht! Zwar funktionierte die Karte an sich reibungslos, doch auch nach mehrmaligen Überprüfen des Stromkabels des Lüfters wollte sich jener erst mal nicht bewegen. Erst nach 5 Minuten Betrieb begann der Lüfter sich dann langsam und zaghaft zu drehen.

Lösung des (vermeintlichen) Problems: Der in Asus Mainboards integrierte Q-Fan Controller identifiziert den Zalman-Lüfter als Gehäuselüfter und gibt diesem erst ab einer gewissen Betriebstemperatur im Gehäuse Saft. Ein kurzer Gang ins Bios, Q-Fan deaktiviert und schon drehte der Lüfter, wie es sich gehört, mit voller Umdrehungszahl. Mit Hilfe der mitgelieferten Zalman Lüftersteuerung lässt sich nun problemlos der Lüfterbetrieb regeln.

Hübsch: Die Intensität des LED gibt die Drehgeschwindigkeit des Lüfters an. Bei vollen 12V leuchtet dieses kräftig und zeigt so an, dass sich der Lüfter nun mit maximaler Leistung dreht. Selbst mit maximaler Drehzahl ist der Lüfter dabei praktisch unhörbar, wirklich eine wahre Wohltat für lärmgeplagte Ohren und ein Garant für ein sehr niedriges Gesamtbetriebsgeräusch.

Temperaturentwicklung:

Bei einem so beeindruckenden Kühler wollten wir natürlich auch wissen, wie sich dieses Baby in allen Lebenslagen schlägt. Im wenig anspruchsvollen Idle Betrieb pendelte sich die Temperatur der GPU bei sehr guten 33 Grad ein, was ein wirklich mehr als respektabler Wert ist. Aber auch unter Volllast zeigt die Karte dank des Zalman Lüfters ihre Stärken. Auch nach mehrmaligen Durchlauf des 3DMark06 Demo Modus (ohne CPU-Test) wollte unser Testmodell die magische 50 Gradmarke nicht überschreiten und das trotz des Wegfalls eines Gehäuselüfters.48 Grad hieß am Ende unsere maximal gemessene Temperatur. Ein grandioser Wert, der auch zeigt, wie viel OC Potential in dieser Karte wohl steckt und ein Beweis für die Effizienz des Lüfters und der ganz außerordentlichen Wärmeleitpaste.

Leistungstest:

Quake 4 Timedemo (Version 1.2)

Auflösung und Antialiasing GeForce 7600 GT GeForce 7800 GTX
 
1024x768 No FSAA
101,8 fps
101,0 fps (0%)
1024x768 2x FSAA
92,3 fps
100,2 fps (+ 8%)
1024x768 4x FSAA
87,8 fps
98,2 fps (+ 12%)
1024x768 8x FSAA
30,6 fps
43,9 fps (+ 43%)
1280x1024 No FSAA
83,8 fps
99,0 fps (+ 18%)
1280x1024 2x FSAA
64,6 fps
87,9 fps (+36%)
1280x1024 4x FSAA
59,4 fps
81,3 fps (+37%)
1280x1024 8x FSAA
14,5 fps
21,4 fps (+48)%

Wenig überraschend kann die GeForce 7600 GT "Zalman LED Edition" trotz ihres erhöhten Taktes der großen Schwester GeForce 7800 GTX nicht das Wasser reichen. Während auf der moderaten Auflösung von 1024x768 der Unterschied zwischen beiden Modellen noch recht überschaubar ist, fällt die GeForce 7600 GT "Zalman LED Edition" bei 1280x1024 deutlich ab. Schaltet man dann noch AntiAliasing hinzu, wird die Kluft noch erheblich größer.

Allerdings kann man der kleinen Schwester zu Gute halten, dass sie in der geringeren von beiden Auflösungen in Quake 4 auch mit AntiAliasing nicht ganz den Kontakt zur GeForce 7800 GTX verliert und immer in gut spielbaren Regionen bleibt. Erst bei achtfacher Kantenglättung ist hier Schluss, eine Einstellung, die allerdings auch die GeForce 7800 GTX nicht sonderlich gut verkraftet.

Auch im 3DMark03 und 3DMark05 zeigt die GeForce 7600 GT noch ihre Muskeln und kann mit 13407 bzw. 6305 Punkten überzeugen. Im 3DMark06 tut sie sich dagegen, wohl auch wegen der höheren Auflösung von 1280x1024, schwerer und verliert deutlich an Boden. Im SM 3.0 Test (1262 Punkte) wird wächst der Verlust weiter an. Der SM 2.0 Test wird immerhin noch mit 1377 Punkten durchlaufen. Der Performanceunterschied zur GeForce 7800 GTX ist hier allerdings schon auf rund 40 % angestiegen.

Entgegen der hohen Performanceverluste bleibt die GeForce 7600 GT "Zalman LED Edition" auch in 1280x1024 in zumeist noch annehmbaren und spielbaren Regionen.

Wenn man bedenkt, dass die GeForce 7600 GT "Zalman LED Edition" lediglich über eine 128 Bit Speicheranbindung und nur 12 Pixel Pipelines verfügt, fällt ihre Leistung damit doch noch recht beeindruckend aus, auch wenn sie das Niveau der aktuellen High End Klasse deutlich verpasst. Immerhin schafft es die kleine Karte, die "alte" High End-Klasse, wie die GeForce 6800 GT, zu erklimmen und teilweise sogar zu überholen.

Für aktuelle Spiele bietet sie zudem genug Leistung und sollte daher keine Spielspaßbremse im System darstellen. Für Gelegenheits- und Freizeit-Zocker ist diese Karte damit eine durchaus interessante Wahl, die für einen überschaubaren Batzen Geld die wichtigsten Bedürfnisse erfüllen sollte.

Dank des sehr guten Kühlers sollte die GeForce 7600 GT desweiteren exzellente Overclocking-Möglichkeiten aufweisen mit denen die Leistung noch mal deutlich gesteigert werden kann. Taktraten jenseits der 600 MHz (GPU) sollten damit kein großes Problem sein. Wir haben bei diesem Review auf zusätzliches Overclocking der Grafikkarte verzichtet da die sie ja schon übertaktet zu uns kam.

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