Auch in diesem Test
wollen wir uns wieder
einmal dem Thema widmen:
Lohnt sich Overclocking,
oder nicht. Wir übertakteten
also die GeForce 8800
GT von MSI mit bis
zu 750 MHz beim Chip
und 1000 MHz beim
Speicher, doch es
gab immer wieder thermische
Probleme mit dem vorhandenen
Standard Kühler,
so dass ein stabiler
Takt jenseits der
680 MHz nicht möglich
war. :(
Wir führen das
auf den ohnehin schon
hohen Temperaturverlauf
der GPU hin, denn
die Idle Temperatur
befand sich selbst
beim Standard-Referenztakt
von NVIDIA mit nur
600 MHz GPU und 900
MHz RAM-Takt bei immerhin
58° C und unter
Volllast lag die Karte
schon bei über
84° C. Ein Wunder,
dass dann der verbaute
Lüfter nicht
permanent im 3D Modus
hochschraubt und Lärm
produzierte.
Die Grafikkarte hat
eindeutig mehr
OC Potential als der
ohnehin schon durch
den Hersteller MSI
als OC Edition vorgegebene
Takt von 660 MHz,
das ist eine Erhöhung
von rund 10% gegenüber
dem Referenztakt von
NVIDIA. Da also die
thermischen Fähigkeiten
mit rund 10% Leistungszuwachs
bei diesem Kühler
erschöpft waren
und wir nicht den
Tod der Karte riskieren
wollten haben wir
einen Vergleich der
Leistung mit Standard-
und OC-Takt des Herstellers
vorgenommen.
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Standardtakt
von NVIDIA (Chip/Speicher)
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MSI
OC Takt (Chip/Speicher)
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600
/ 900 MHz (1,80
GHz DDR)
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660
/ 950 MHz (1,9
GHz DDR)
(3DChip
hat Max. 750
MHz / 1000 MHz
erreicht!)
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Prozentuale
Zunahme: CHIP
ca. + 10% ,
SPEICHER ca.
+ 5%
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Wir führten
auch dieses Mal alle
Vergleichsmessungen
in allen 3 Qualitätsmodi
(Performance mittlere
und hohe Qualität)
aus, um die Leistungssteigerung
gerade auch bei zugeschaltetem
FSAA / AF aufzeigen
zu können. Desweiteren
haben wir das Overclocking
mit zwei neuen Spielen
"UT3" und
"Crysis"
durchgeführt.
Das sich ein Overclocken
der Hardware lohnen
kann oder auch nicht
kann man schon anhand
weniger Einstellungen
testen.
Unreal
Tournament 3 Benchmarks:

Während
die GeForce 8800 GT
beim Referenztakt von
600 MHz GPU, 1512 MHz
bei den Shaderunits
und 900 MHz für
den Speicher in den
Qualitätstests
mit eingeschaltetem
FSAA und AF einbricht
und je nach Qualitätsstufe
bis zu 15 fps verliert,
profitiert die Grafikkarte
durch die Anhebung des
Taktes. Die Grafikkarte
bricht nicht mehr ein
und hält die gleiche
Framerate als wären
keine Qualitätssettings
vorgenommen worden.
Das die Karte nicht
schneller rendert als
61,9* liegt bei der
verwendeten Dual Core
CPU. Es gibt Vierkern-
Prozessoren die enorme
Leistungszuwächse
verzeichnen bei gleicher
Taktung wenn man dieses
Spiel zum Testen nimmt.

Bei der
höheren Einstellung
zeichnet sich das selbe
Ergebnis wie oben ab,
die Grafikkarte profitiert
enorm vom Übertakten,
die Framerate erreicht
über 56 fps das
ist ein Leistungszuwachs
in der mittleren Qualität
von 100 Prozent!!! Bei
der höchsten Qualitätsstufe
sind es sogar noch mehr
Bilder pro Sekunde,
ein Zuwachs von über
31 fps!
Crysis
Overclocking Benchmarks:

Dass sich
das Übertakten
der neuen GeForce 8800GT
lohnt zeigt sich auch
bei unserem Test mit
Crysis. Hier liegen
die Frameraten aber
eher im moderaten Bereich
von 3 bis 4 Bildern
pro Sekunde mehr. Es
zeigt sich auch hier,
dass man mit einer übertakteten
GeForce 8800 GT locker
4x FSAA und 8x AF hinzuschalten
kann ohne auf Performance
zu verzichten.

Auch bei
der höheren Auflösung
gibt es Performancegewinne
mit der übertakteten
GeForce 8800GT von MSI
zu verzeichnen. Die
besten Zuwachsraten
erhält man bei
der höchsten Qualitätsstufe.
Doch raten wir wegen
des enormen Leistungshungers
der neuen Games wie
Crysis und UT 3 die
Regler lieber auf mittlere
Qualitätswerte
zu setzen oder eher
die Auflösung zu
erhöhen das sieht
auch besser aus und
muss nicht unbedingt
mit FSAA und AF verschönert
werden.